SEMESTERFERIEN,
vom 4. - 19.2.2011,
geöffnet!
JETZT NEUÂ IM REPTILIEN ZOO:
Ein neues zu Hause für den Inlandtaipan (Oxyuranus microlepidotus):
Asyl für Giftschlangen
Vor etwas mehr als einer Woche wurden bei einem Brand im Bezirk Melk hoch giftige Schlangen entdeckt. Die Feuerwehrleute mussten deswegen den Rückzug antreten. Die Giftschlangen haben nun Asyl im Reptilienzoo Forchtenstein bekommen.
Mambas, Klapperschlangen, Ottern - im Reptilienzoo Forchtenstein sind viele hoch giftige Schlangenarten zu sehen. Jetzt haben die sieben Schlangen, die bei dem Brand eines Stadels bei Melk gefunden wurden, ein neues Zuhause im Reptilienzoo Forchtenstein bekommen.
Taipan: Giftigste Schlange der Welt
Ein weiblicher Taipan konnte bereits diese Woche das Terrarium beziehen. Der Taipan ist die giftigste Schlange der Welt.
Taipan
„Man sagt, dass das Gift nach einer Stunde tödlich wirken kann. Es ist ein sehr starkes Nervengift, es lähmt die Muskulatur und die Lungen - deswegen kann es eben sehr schnell zum Tod führen. Man sagt, dass man mit dem Gift, das ein Taipan mit einem Biss abgibt, 200 Menschen töten könnte“, sagt Tierpfleger Bernhard Puhr.
In Quarantäne
In Österreich gibt es nicht sehr viele Zoos, die hoch giftige Schlangen halten. Daher ist man an den Reptilienzoo herangetreten. Die Tiere waren in einem relativ guten Zustand, bis auf leichte Schäden durch den Brand. Eine Mulga-Schlange, eine Monokel-Cobra und drei Lanzenottern sind noch in Quarantäne.
„Die Tiere werden zuerst vom Arzt medizinisch untersucht, bevor sie in den Bestand kommen, um zu verhindern, dass unsere Tiere angesteckt werden“, so Puhr.
Höchste Vorsicht
Gegengifte gegen Schlangenbisse werden in Serumdepots gelagert. Für die Taipane wurde inzwischen Gegengift angefordert. Bei der Arbeit mit den Schlagen ist höchste Vorsicht geboten. „Bei allen giftigen Schlangen sind wir mindestens zu zweit und haben spezielle Sicherheitskleidung an, mit biss-festen Handschuhen, Schürzen und Visieren“, so Puhr.
Eine giftige Mamba.
Nur „Günther“ darf gestreichelt werden
Bevor die Pforten des Reptilienzoos für Besucher geöffnet werden, wird jedes Terrarium kontrolliert. Nur das Terrarium von „Günther“, einem Nashorn-Leguan wird regelmäßig für die Besucher geöffnet. Er genießt es, wenn er gestreichelt wird.
ORF Burgenland-Redakteurin Margot Drobits und Bernhard Puhr vom Reptilienzoo streicheln „Günther“.
Quelle (Bilder und Text): burgenland.orf.at/news/ vom 16.2.2012.
Die größte Giftschlange der Welt -
die Königskobra (Ophiophagus hannah)!
Quelle (Text): Wikipedia
Die Königskobra (Ophiophagus hannah) ist eine Schlangenart aus der Familie der Giftnattern und die einzige Art der Gattung Ophiophagus. Der Gattungsname (griech. "schlangenfressend") bezieht sich auf die wohl fast ausschließlich aus Schlangen und Echsen bestehende Nahrung. Die Art hat im Normalfall eine Länge von drei bis vier Metern. Als Maximallänge sind 5,59 Meter nachgewiesen - sie ist damit die größte Giftschlange der Welt.
Die Königskobra kommt in weiten Teilen Südostasiens vor, ist überwiegend an Wald gebunden und bodenlebend. Gesicherte Angaben zur Biologie der Art sind kaum vorhanden und oft widersprüchlich.
Der Biss führt bei Menschen häufig zum Tod, Bissunfälle sind jedoch aufgrund der meist geringen Aggressivität und der zurückgezogenen Lebensweise der Tiere sehr selten.
(Quelle:
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Direktor Martin POLASCHEK & sein Team